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DAS MAGAZIN FÜR VERSCHWÖRENDE

Ein Held im Interview - Buchempfehlung



Er würde sich selbst niemals als Held bezeichnen. Sicher nicht. Und doch ist auch er einer: Stefan Meier, Umweltaktivist, kreativer Unternehmer und Buchautor, der 30 Helden und Heldinnen portraitiert, um uns Beispiele für nachhaltiges und mutiges Handeln an die Hand zu geben.


Sein Buch, "Held*innen des Alltags" wollen wir euch hier sehr herzlich empfehlen. Er hat es zusammen mit Jeannette Hagen im November letzten Jahres im Oekom Verlag veröffentlicht. Und so wird dieses "Mutmachbuch" vom Verlag beschrieben:

"Jeden Tag kämpfen Menschen wie du und ich für ein stabiles Klima, kümmern sich um benachteiligte Menschen oder gründen ein nachhaltiges Unternehmen - ob als Mobilitätsexpertin oder als Klimaopa im Hambacher Forst. Diese Heldinnen und Helden leisten mit ihrer Bereitschaft, sich zu engagieren, für uns alle einen wichtigen Beitrag. Auch wenn dieser vielleicht nicht so deutlich sichtbar ist wie bei prominenten Aktivist*innen, hat er dennoch die Kraft, etwas zu bewegen und Menschen zu inspirieren.
Tatsächlich brauchen wir jede Hand, um die globalen und regionalen Herausforderungen, vor denen wir alle stehen, zu meistern. Darum ist dieses Buch ein »Mutmachbuch« - um dich mit den Geschichten von 30 Menschen zu motivieren, selbst ein Held oder eine Heldin zu werden."

Wir freuen uns sehr, dass Stefan unserer Einladung zu einem Interview gefolgt ist, hier seine mutmachenden Antworten:


Stefan, du hast – zusammen mit Jeannette Hagen – 30 Menschen gefunden und in deinem aktuellen Buch portraitiert. Warum sollte man diese Menschen kennenlernen?


Weil sie Mutmacher*innen sind. Es sind Menschen, die aufgehört haben, über die Welt nur zu klagen und ins Handeln gekommen sind. Jede*r auf eine ganz eigene Art, mit ganz eigenen Vorstellungen, Wünschen, Ängsten und ihrer Kraft. Diese, aus ihrer Kraft entstehende Wirksamkeit, kann und soll andere Menschen inspirieren, sich aktiv für gute Veränderungen einzusetzen.

Der Titel deines Buches verspricht echte „Held*innen“. Dank Superman, Batman, Marvel & Co sind Helden und Heldinnen ja sehr beliebt. Doch sollte man den Begriff nicht etwas vorsichtig betrachten oder ist er gar gefährlich? All zu gerne gibt man doch sein Schicksal in die Hände von Helden und Heldinnen und vertraut darauf, dass die – also die Helden*innen – es schon richtig machen werden, während man selbst staunend und abwartend zusieht?


Da stimme ich zu. Der eigentliche Titel lautete, „Die kleinen, großen Held*innen des Alltags“ . Am Ende haben sich Bedenken durchgesetzt, dass der Titel auf ein Kinderbuch schließen könnte. Vor allem denke ich, dass die o.g. Helden wie Superman & Co. zu weit weg sind von uns, um uns tatsächlich zu inspirieren. Unsere Held*innen, sind Menschen aus unserer Mitte, Typen wie Du und ich. Mit denen können wir uns identifizieren und uns mitnehmen lassen.

In eurem Buch zeigt ihr sehr unterschiedliche Menschen – Wissenschaftlerinnen, Unternehmer, Aktivistinnen. Sie alle treibt vor allem ein Gedanke an: die Welt für die nächste Generation erhalten. Hast du neben diesem inhaltlichen Treiber noch andere Gemeinsamkeiten gesehen? Was ist quasi die Held*innen-Kraft, die alle gemeinsam haben und die man sich vielleicht sogar durch die vielen Beispiele abschauen kann?


Was alle 30 vereint, ist, dass sie sich niemals als Held*innen ansehen oder sich selbst so nennen würden, niemals(!).

Ich glaube, sie alle wollen sich nicht einfach dem System ergeben oder anders gesagt, sie wollen nicht nur konsumieren, was ihnen von der Wirtschaft, der Politik oder den Nachbarn vorgesetzt wird. Sie spüren ihre Kraft und wollen gestalten.

Dennoch sind diese wunderbaren Menschen sehr reflektiert. Sie hinterfragen immer wieder das eigene Tun und justieren sich ggf. neu aus.

Was diese Held*innen ausmacht und mich ergriffen hat, ist ihre Verletzlichkeit. Diese Helden sind keine Superheld*innen, sondern Held*innen des Alltags, mit Ängsten, Zweifel und auch Fehlern. Sie können uns als Vorbilder und Mutmacher*innen dienen.

Ich habe mal den Satz gehört: „Mut ist, wenn Du es trotzdem machst“.

Das tun diese Menschen.


Lieber Stefan, vielen Dank für das Interview. Und hier kommen die Details zu deinem Buch:


Held*innen des Alltags

30 Menschen engagieren sich für Umwelt und Gesellschaft. Ein Mutmachbuch

ISBN: 978-3-96238-402-9 Softcover, 264 Seiten


ACHTUNG Autoren-Gespräch: Kommt alle!

Wer Stefan Maier und mehr über dieses Buch und seine Held*innen kennenlernen will, der hat dazu Gelegenheit bei einem Online-Gespräch am 13. März 2023.

Da ist Stefan Maier zu Gast beim #SokratesForum - ab 19 Uhr via Zoom. Den Event findet ihr ganz einfach über LinkedIn hier: https://lnkd.in/eEhEQjWF

Ihr seid herzlich eingeladen. Und bringt gerne Eure eigenen Fragen an den Autor mit. Das #SokratesForum Team freut sich auf euch.








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